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Nanoriff

Was ist ein Nanoaquarium?

Bisher hatte ich Aquarien von 50 bis 300 Liter. Daher denke ich ist ein Nanoaquarium bis zu einem Volumen von rund 15 Litern als Nanobecken zu betrachten.

Es gibt auch Angaben, die noch bis 100 teilweise sogar 300 Liter von einem Nanoaquarium reden. Ok das kommt auf die Sichtweise drauf an. Wenn man sonst nur Aquarien mit mehreren 100 oder sogar 1000 Liter hat, dann mag das stimmen.

Vielleicht kann man Aquarien von 15 bis 30 Liter auch noch dazu zählen, aber ich würde hier eher von einem Miniaquarium reden. In einem Miniquarium hat man dann doch etwas mehr Platz für Technik, die man in einem Nanoaquarium auf das nötigste reduzieren muss.

Warum ein Nanoaquarium?

Man sollte sich gut überlegen, ob man sich ein Nanoaquarium zulegt. Sei es jetzt Süßwasser oder Meerwasser. Um kleine und kleinste Lebewesen zu beobachten sind kleine Aquarium gut geeignet. In einem großen Aquarium haben viele kleine Bewohner keine Chance zu überleben. Auch wenn man unbedingt den Wunsch hat sich ein Aquarium zuzulegen und keinen Platz für ein Großes hat, kann ein kleines Aquarium der Beginn einer großen Leidenschaft sein. Aber Vorsicht! Nicht gleich los stürmen und ein Nanoaquarium anschaffen!

Bei mir war es so, dass ich zufällig an eine alte Vakuumglasglocke kam, die einfach zu schade war um entsorgt zu werden. Aus Spaß habe ich gesagt, da könnte man doch ein Aquarium daraus basteln. Gesagt getan und schon war ein Halter gebastelt.

Problematik von Nanoaquarien!

Wenn man sich entscheidet ein Nanoaquarium zu zulegen, sollte man sich durchaus bewusst sein, dass ein Nanoaquarium nicht so einfach zu pflegen ist und man einiges an Aufwand betreiben muss, damit alles im Gleichgewicht ist. Je größer ein Aquarium, umso stabiler sind die Wasserwerte und umso besser fühlen sich die Bewohner.

Kleine Eingriffe und Änderungen im Milieu können schon große Auswirkungen haben. Das fängt schon beim verdunsteten Wasser an. Hier ist schon darauf zu achten, dass nicht zu viel verdunstet, da sich Schadstoffe dabei anreichern und nicht mit verdunsten.

Außerdem muss beachtet werden, dass evtl. wenig oder keine Technik verbaut werden kann. Regelmäßige, also wöchentliche, Wasserwechsel sind unumgänglich. Auch sollte man bedenken, dass man nicht so einfach im Aquarium hantieren kann, um Scheiben zu reinigen oder die Technik ein oder auszubauen.

Wenn Tiere gepflegt werden sollen, dann muss genau darauf geachtet werden, dass nicht zu viel gefüttert wird. Außerdem muss die Auswahl der Tiere sehr gut durchdacht sein, da viele Tiere schlicht zu groß für Nanoaquarien werden.

Auch muss ein wuchern von Pflanzen oder Korallen vorgebeugt werden. Regelmäßige "gärtnerische" Pflegemaßnahmen sind durchzuführen, was im Nanoaquarium auch nicht so einfach durchführbar ist, und stark wachsenden Pflanzen und Korallen sollte man nicht unbedingt verwenden.

Wenn man sich der ganzen Problematik stellt und am besten schon Erfahrungen mit Aquarien gesammelt hat, dann steht einem Nanoaqurium nichts mehr im Wege.

Überlegungen

Bevor man los legt muss man sich Gedanken machen über:
Wie Groß wird das Aquarium?
Die Größe des Beckens ist soweit wichtig, da je Größer umso besser. In größeren Aquarien bekommt man mehr Technik unter, mit der man wieder mehr bzw. andere Beckenbewohner pflegen kann.
Welcher Aufstellungsort steht zur Verfügung?
Direkte Sonneneinstrahlung oder nicht, viel oder wenig Licht.Viel und direktes Licht bedeutet auch mehr Algen und Pflanzenwachstum. Ein guter Standort sollte auch berücksichtigen, dass man Wasserwechsel und Pflegemaßnahmen leicht und einfach durchführen kann. Aber auch die Möglichkeit bieten das Aquarium bequem zu beobachten. Es gibt immer wieder was neues zu sehen und zu betrachten, auch wenn nicht viele Fische im Aquarium gepflegt werden.
Welchen Besatz möchte ich pflegen? Welche Technik (Pumpen, Heizer, Licht) kann ich einsetzen?
Beide Fragen muss man zusammen betrachten, da man je nach Technik, die man einsetzen kann, auch evtl. heiklere Bewohner pflegen kann. Ist kein Platz für Technik, muss man sich wirklich gut überlegen, was kann man ohne große Qual und großen Aufwand pflegen.

Warum ein Nanoriff?

Ursprünglich dachte ich zuerst an Süsswarssergarnelen, aber da ich umgezogen bin und mein Meerwasserbecken erstmal weichen musste und das neue Große (ca. 600 Liter) erstmal als Amazonasbecken gestaltet wurde um Geld zusparen, reifte der Gedanke daraus ein Miniriff zumachen. Seewasser ist einfach faszinierend und so viel seitig. Da ich zu diesen Zeitpunkt auch geschäftlich mit Kleinstaquarien zu tun hatte und ich für solche Dummheiten zu haben bin, habe ich mir viele Gedanken dazu gemacht und mich entschieden es als Miniriff zu gestalten.

Mein Nanoriff

Nach den allgemeinen Sachen möchte ich ab hier nun mein Nanoriffaquarium in der Vakuumglasglocke vorstellen:

 

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